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Baumwolle

Baumwollsträucher wachsen im tropischen und subtropischen Klima. Die Baumwolle wird aus dem Samenhaar der Fruchtkapsel gewonnen. Baumwolle ist sehr hautfreundlich, sie kann bis zu 20 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen abtransportieren. Baumwolle ist schweißbeständig und angenehm glatt. Naturbaumwolltextilien sind zudem antistatisch, widerstandsfähig, mottensicher und können bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine gewaschen werden.

Die von uns verwendete Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Neben dem schonenden Umgang mit der Natur ist eine faire Zusammenarbeit mit den Erzeugern gewährleistet, denn der Anbau ist nach den IVN-Richtlinien kontrolliert und somit nicht nur umweltverträglich für Boden, Wasser, Luft sondern auch sozialverträglich für die Menschen, die für uns auf den Baumwollfeldern arbeiten.

Der größte Teil der von uns gefertigte Baumwollwäsche (kbA) ist mit dem derzeit höchsten ökologischen Standard, mit dem Qualitätszeichen NATURTEXTIL – IVN ZERTIFIZIERT BEST, ausgezeichnet.

Merinoschurwolle
Das Wollhaar ist eine Eiweißfaser und in der Zusammensetzung der menschlichen Haut ähnlich. Wolle besitzt ein ausgezeichnetes Wärmerückhaltevermögen, sie reguliert die Hautatmung und den Sauerstoffaustausch. Wolle wirkt Feuchtigkeit regulierend, das heißt sie kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und je nach Außenbedingungen wieder an die Umgebung abgeben. Die für unsere Engel-Wäsche verwendete Schurwolle stammt von Merinoschafen. Merinoschurwolle ist sehr fein gekräuselt, kratzt nicht und fühlt sich weich und flauschig an.
Die Wolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT), dabei werden die Merinoschafe artgerecht gehalten, damit sie gesund und stressfrei leben können. Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln ist sowohl auf den Weiden als auch am Tier verboten.
Wolle ist Schmutz abweisend und regeneriert sich durch Lüften. Wollwäsche sollten Sie sehr behutsam im Wollwaschgang ihrer Waschmaschine oder von Hand in lauwarmem Wasser waschen und spülen, nicht wringen und nicht rubbeln, da sie sonst verfilzt.
 
Merinoschurwolle / Seide

Als Spitzenqualität verwenden wir die Mischung Merinoschurwolle mit Maulbeerseide (70 %/30 %). Dieses Mischungsverhältnis lässt die Eigenschaften der einzelnen Fasern so richtig zur Geltung kommen und sorgt für ein komfortables und langes Trageerlebnis. Merinoschurwolle/Seide-Mischungen unterstützen ein gesundes Hautklima, es kann kein Wärmestau entstehen. Wir nennen unsere Wäsche aus Merinoschurwolle/Seide deshalb auch unsere „Nichts-geht-drüber-Unterwäsche“.

Die kuschelig weiche Merinoschurwolle stammt auch bei unserer Wolle/Seide-Mischung aus kontrolliert biologischer Tierhaltung und ist mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert.

Seide

Der Seidenfaden ist eine tierische Eiweißfaser und wird aus dem Kokon der Seidenspinnerraupe gewonnen. Seide ist in Aufbau und Eigenschaften der Wollfaser ähnlich. Die außerordentliche Länge dieser Naturfaser, ihre Reißfestigkeit, Feinheit und der charakteristische Griff machen Seide zu einem der edelsten Textilmaterialien. Seide ist besonders hautverträglich und hat eine glänzende Oberfläche. Seide wirkt Temperatur ausgleichend, d.h. sie wärmt bei Kälte und kühlt bei Wärme.

Seide sollte wie Wolle gepflegt werden. Vermeiden Sie beim Trocknen lange direkte Sonneneinstrahlung, sonst wird die Faser brüchig und verliert an Festigkeit.

cosilana
Woll-Frottee

Für unsere Wollwäsche verwenden wir nur feinste naturbelassene Merinoschafschurwolle. Diese Qualität ist sehr temperaturausgleichend und wirkt durch den Restwollfettgehalt antibakteriell. Deshalb genügt es, wenn Sie Wollwäsche öfters lüften und nur ab und zu mit einem schonenden, rückfettenden Waschmittel waschen. Da wir unsere Wolle nicht waschmaschinenfest ausrüsten (Chlorchemie) empfehlen wir 30° Handwäsche. Gegen Motten helfen Lavendel oder Zedernholzstückchen. Pflege: Handwäsche 30°.

Wolle/Baumwolle

Mit unsere neuen Qualitätsmischung aus Bio Fasern in 60% Schurwolle K.b.T und 40 % Baumwolle K.b.A. haben wir es geschafft, die Vorteile beider Fasern zu vereinen. Dieses benötigt besondere Pflege, da wir unsere Qualitäten nicht mit Chlorchemie etc. ausrüsten. Schurwolle bietet durch Ihre besondere Fasereigenschaft zwar höchsten Tragekomfort, ist jedoch in Ihrem Faseraufbau äußerst sensibel. Aufgrund dieser speziellen Struktur reagiert Wolle speziell im feuchten Zustand (während der Wäsche) sehr empfindlich auf mechanische Einflüsse. Durch die neue Fasermischung Wolle in der Kombination mit Baumwolle kommen die Eigenschaften beider Fasern zum Tragen. Unsere Baumwolle stammt aus kontrolliert, biologischem Anbau aus weltweiten Projekten; zertifiziert durch CERES, ECOCERT oder Control Union Certifikations. Weder beim Anbau, noch bei der Ernte und Verarbeitung kommen giftige Stoffe zum Einsatz. Unsere naturbelassene Baumwolle verleiht Ihrem Kleidungsstück durch diese Fasermischung eine bessere Strapazierfähigkeit und Formstabilität. Die besondere Struktur der Wollfaser schafft ein sehr gutes Körperklima. Die Baumwolle unterstützt Sie hier mit einer Luftschicht, und schafft quasi einen Wärmespeicher. Gleichzeitig gibt Sie die Feuchtigkeit an die Wolle ab, über die dann die Feuchtigkeit verdunstet. Durch diese Fasermischung Wolle mit Baumwolle haben wir erreicht, dass die Qualität in der Waschmaschine bis max. 30° im Wollwaschgang waschbar ist. Dies ohne Einsatz von sonstigen Verfahren, die zwischenzeitlich auch im Bio Bereich eingesetzt werden, um Wolle waschbar zu machen.

Wolle-Seide

Die Mischung aus 70 % Merinoschurwolle und 30 % Seide vereinigt die Vorzüge beider Naturfasern. Die Wolle spendet angenehme Wärme, die Seide sorgt für hautfreundliches Wohlgefühl. Diese Mischung ist besonders auch für empfindliche Haut geeignet. Pflege: Handwäsche 30°.

Seide | Wolle-Baumwolle

Wir erkennen die Problematik der Handwäsche in heutiger Zeit. Deshalb haben wir innovative Entwicklungen eingeleitet, unter strenger Beachtung ökologischer Richtlinien.
Unser Ergebnis: eine Garnmischung aus 45 % Baumwolle, 35 % Wolle und 20 % Seide. Die Qualität und Herkunft der Materialien entspricht unserer ansonsten eingesetzten Wolle, Wolle/Seide und Baumwolle. Damit haben wir erreicht, dass die Qualität in der Maschine bei 30° im Wollwaschgang (ohne schleudern und ohne Trockner) waschbar ist, bei sehr zufriedenstellendem Einsprungergebnis. Die Hautverträglichkeit ist ebenfalls sehr gut!

Disana
Wie alle unsere Rohstoffe ist auch die Schurwolle für unsere disana Baby und Kinderartikel nach strengen Bio-Kriterien zertifiziert. Auch unsere Wollartikel tragen das GOTS Qualitäts-siegel, das höchste Ansprüche an Ökologie und soziale Verantwortung verspricht.
Überwacht und zertifiziert werden unsere Farmen von akkreditierten Zertifizierungs-Instituten nach dem Global Organic Textile Standard, kurz GOTS. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt, wurde disana schon vor Jahren mit den Qualitätszeichen GOTS und dem noch strengeren BEST für seine Produkte ausgezeichnet.
Die strikte Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards gehört ebenso zu diesen Richtlinien wie die völlige Transparenz bei der Beschaffung der Rohstoffe und deren Verarbeitung.Diese Qualitätszeichen werden nach einem langen und umfangreichen Zertifizierungs- und Prüfverfahren verliehen und kennzeichnen Naturtextilien höchster ökologischer Güte.

Grödo
Seit 30 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der Herstellung von Strumpfwaren aus Naturfasern. Diese Strumpfwaren werden mit langjährigen Partnern in Slowenien und Kroatien produziert. Hierfür werden ausschließlich in Deutschland nach GOTS-Richtlinien gefärbte Garne verwendet.
 
Hirsch
Schurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung
Schurwolle ist die einzige Faser, die die Natur ausschließlich zu Bekleidungszwecken geschaffen hat.
Sie ist eine Eiweißfaser, wie unser  Haar, und besonders hautverträglich. Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen (bis zu 1/3 des Trockengewichts!). Auf der Oberfläche der Fasern befinden sich feine Schüppchen, die mit Nachbarfasern filzähnliche, voluminöse Strukturen bilden. Daraus ergeben sich luftgefüllte Hohlräume, die sehr gut isolieren und Feuchtigkeit puffern können.
Wenn Wolle mit Schweiß in Kontakt kommt, entwickelt sich ein saures Milieu. Das hemmt die Entwicklung von Bakterien und Pilzen. Andererseits strafft und festigt diese saure Umgebung die Haut, man bekommt also beim Laufen nicht so schnell Blasen. Daher sollte man Wollstrümpfe immer nur einen Tag tragen, und zwei Tage lang lüften. Waschen  muss man erst nach vielen Wochen. Da die meisten Waschmittel alkalisch sind und den eben beschriebenen Effekt aufheben, sollte man mit speziellen Wollwaschmitteln oder Shampoo waschen, am besten mit der Hand.
Unsere gekämmte Schurwolle stammt aus kontrolliert biologischer Tierhaltung aus Patagonien. Dort herrscht, anders als in Australien und Neuseeland, ein Klima, das den Schafen liegt. Diese Gegend ist nicht frostfrei, das ist für viele Parasiten von Nachteil. So grausame Behandlungen wie das Mulesing sind also von vorneherein unnötig.
Wer Schafe ökologisch hält, hat eine besondere Einstellung zu seinen Tieren und seiner Arbeit. Bio-Landwirte setzen auf artgerechte und gesunde Haltungsverfahren statt auf Höchsterträge. Erhöhter Arbeitsaufwand wird zugunsten der Tiere und besserer Wollqualitäten in Kauf genommen.
Es wird nur Biofutter verwendet, künstliche Zusätze sind nicht erlaubt. Vorbeugende Pestizidbehandlungen natürlich genau so wenig.
 
Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Baumwolle ist die wichtigste natürliche Faser, die für Bekleidung eingesetzt wird. Sie ist relativ preiswert, robust und pflegeleicht.
Beim Anbau von Bio-Baumwolle wird gänzlich auf chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet. Die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut ist verboten. Die Bio-Baumwolle wird in Abwechslung mit anderen Feldfrüchten angebaut und mit Mist und Kompost gedüngt. Die Fruchtfolgekulturen, die den Bauernfamilien als Grundnahrungsmittel dienen, sind also auch in Bio-Qualität.
Teure Spritzmittel und Dünger werden eingespart und durch den Produktionsfaktor Arbeit ersetzt (Hacken und Roden). Die meisten Biobauern sind in Gruppen organisiert. Sie können auf ein funktionierendes Beratungssystem zurückgreifen und stehen in engem Kontakt mit ihren Partnern in der Baumwoll-Wertschöpfungskette.

Dabei geht es uns, wie eingangs erwähnt, nicht nur um die Vermeidung von Schadstoffen in den Fasern unserer Garne. Auch die Lebensbedingungen der Menschen und der Umweltschutz in den Anbauländern sind für uns wichtige Kriterien, für die wir genauso Verantwortung tragen, wie für alle weiteren Arbeitsschritte der Produktionskette.
Daher setzen wir bei der Auswahl unserer Lieferanten auf oft langjährige Partnerschaften. Wie wir selbst, müssen auch unsere Lieferanten die Richtlinien des IVN einhalten und uns dies im Detail dokumentieren. Jeder Arbeitsschritt, jeder Produktions- oder Hilfsstoff wird im Vorfeld auf diese Richtlinien hin überprüft, sein Einsatz genau überwacht und dokumentiert.Dieses Verfahren ist oft sehr aufwändig und meist auch teuer. Doch nur so können wir sicherstellen, dass alle Stufen der Produktion unseren hohen Ansprüchen an die hand-werkliche und ökologische Qualität genügen.
Die so gewonnenen Garne und Gewebe werden ausschließlich bei uns im Hause und in ausgewählten Partnerbetrieben in unserer Nachbarschaft verarbeitet. So können wir stets alle Produktionsschritte überwachen und steuern. Dabei führen viele Details zum Erfolg. Nicht nur Garne und Stoffe unterliegen strengen Richtlinien. Auch Zutaten und Hilfsstoffe wie Nähfäden, Knöpfe, ja selbst das Schmieröl unserer Strickmaschinen müssen auf ihre Richtlinienkonformität überprüft und der Einsatz dokumentiert werden.Der Respekt vor der Natur und der behutsame Umgang mit ihr stehen bei der Arbeit von disana an vorderster Stelle. In einer Welt mit globalen Warenbewegungen tragen wir auch Verantwortung über den eigenen Tellerrand hinaus. Und wenn es notwendig erscheint, schauen wir auch mal am anderen Ende der Welt nach der Herkunft unserer Rohstoffe.
 
Baumwolle
Baumwolle ist die gereinigte Faser aus den Samenkapseln des Baumwollstrauches.
Sie ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Faser der Textilindustrie. Über 50% aller verarbeiteten Fasern sind Baumwollfasern.
Die Baumwollfaser selbst besteht aus Zellulose (Kohlehydrate), wobei sich um einen Hohlraum in Inneren mehrere Zelluloseschichten, ähnlich den Schichten einer Zwiebel, legen. Ihr Aufbau als Kohlehydratfaser macht Baumwolle wesentlich unempfindlicher gegen Hitze und mechanische Belastung als die leicht brüchigen Eiweißfasern der Wolle und Seide. Die Baumwollpflanze, ein Malvengewächs wächst als Strauch und erreicht eine Höhe von ca. 25 cm bis 2 m. Nach der Blüte der Pflanze öffnet sich die Kapsel, aus der die Samenhaare hervorquellen. Diese Samenhaare sind die Baumwollfasern, die nach dem Spinnen zu Spinnfasergarn verarbeitet werden. Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale der Baumwolle ist die Faserlänge – die sogenannte Stapellänge. Obwohl Baumwolle eine Naturfaser ist, ist ihr Anbau oft problematisch und mit hohem Verbrauch von Wasser und Agrarchemikalien verbunden.
Baumwolle wird auf etwa 1% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erde angebaut. Auf diesem 1% werden aber etwa 20% aller weltweit verwendeten Agrarchemikalien eingesetzt.
Baumwolle kann etwa 20% ihres Eigengewichts als Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen.
Sie trägt sich angenehm weich, ist sehr luftdurchlässig und atmungsaktiv.
Baumwolle besitzt eine hohe Scheuer- und Reißfestigkeit. Sie ist sehr wiederstandsfähig gegen Hitze, kann problemlos bei 95° C gewaschen und mit über 150° C gedämpft werden.
Damit ist Baumwolle bestens für sterile Artikel im medizinischen Bereich geeignet.
Baumwolle findet sich in sehr vielen Artikeln unseres disana Programms wieder.
Im disana Wickelset wird Baumwolle überall dort eingesetzt, wo viel Feuchtigkeit aufgenommen werden muß – also in Windeln und Windel-Einlagen.
Die aufgenommene Feuchtigkeit wird rasch über das gesamte Textil verteilt. So kann eine Strickwindel mit einem Eigengewicht von 85 g bis zu 100ml Feuchtigkeit aufnehmen und halten.
Die Pflege: Dank Ihres chemischen Aufbaus als Kohlehydratfaser ist Baumwolle unempfindlich gegen Hitze, mechanische Belastung und viele Chemikalien.
So kann Baumwolle problemlos bei 95° C in der Maschine gewaschen werden. Heiß bügeln erhöht das Volumen der Baumwolle, lässt sich flauschiger und weicher werden.

Cotonea
In der Produktion dürfen nirgends schädliche oder bedenkliche Stoffe eingesetzt werden, Arbeitsbedingungen und Löhne sind fair - weil wir das so wollen.
Wir hingegen kennen unsere gesamte Herstellungskette und können damit Transparenz vom Baumwollfeld bis zum Kunden schaffen: Unsere in Uganda und Kirgistan geerntete und dort auch entkörnte Bio-Baumwolle geht per Schiff oder Eisenbahn in die Spinnereien nach Deutschland oder die Türkei. Aus dem Bio-Garn stellt unsere Weberei in Tschechien Gewebe her, Gestrick (beispielsweise Jersey für Spannbettlaken) lassen wir von kleinen Betrieben auf der Schwäbischen Alb fertigen.
Die Stoffe werden dann ausschließlich in Deutschland oder der Schweiz mit Sauerstoff gebleicht, gefärbt oder bedruckt (veredelt) und gehen anschließend zur Konfektion in unsere Näherei nach Tschechien. Dort ist präzise und individuelle Handarbeit gefragt. Hier bekommt das Produkt seinen Produktpass. Wir stellen nicht nur eigene Cotonea-Produkte her, sondern beliefern auch große und kleine Naturtextil-Hersteller mit Stoffen und Fertigprodukten.

Leela
Seit 1994 vertreibt LEELA COTTON Baumwolltextilien aus zertifizierter, kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle (kbA). Anbau und Produktion finden in der Türkei statt und erfolgen nach den weltweit anerkannten GOTS-Richtlinien (Global Organic Textile Standards), die eine nachhaltige Herstellung von Textilien gewährleisten, angefangen von der Gewinnung der biologisch erzeugten Rohstoffe über eine umwelt- und sozialverträgliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. Die unabhängige, internationale Kontrollorganisation CUC (Control Union Certifications) überwacht alle Stadien der Textilproduktion, vom Anbau der Baumwolle bis zum fertigen Endprodukt. Für die Produktionsstätte der LEELA COTTON-Textilien in Izmir, Türkei, gelten die folgenden Kriterien: keine Kinderarbeit (Mindestalter: 16 Jahre) existenzsichernde Löhne, feste Beschäftigungsverhältnisse, Mutterschafts- und Krankengeldzahlung, Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen und keine erzwungenen Überstunden. Anbau nach den Richtlinien des kontrolliert biologischen Baumwollanbaus: Anbau in Fruchtfolge ohne synthetische Düngung, Biologische Unkraut- und Schädlingsbekämpfung, keine Pestizide; Kein Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen; Ernte von Hand, keine Entlaubungsmittel; Faire Preise und Abnahmekonditionen für die Erzeuger; Keine unnötigen, umweltschädigenden Transportwege, da alle Produktionsprozesse vom Anbau bis zum Endprodukt in der Türkei stattfinden. Die Weiterverarbeitung der Baumwolle ohne Verwendung von gesundheitsschädigenden und schwer abbaubaren Stoffen, keine Belastung von Wasser und Luft. Keine Verwendung von chemischen Zusatzausrüstungen: Färbung mit schwermetallfreien, allergiegetesteten synthetischen Farbstoffen ohne optische Aufheller

Living crafts
Baumwolle
Unsere Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau in Indien und der Türkei wird naturbelassen verarbeitet. Sie ist besonders strapazierfähig und bleibt auch bei Körpernässe angenehm trocken.
Unsere Rohbaumwolle stammt aus der Türkei und Indien. Die wesentlichen Merkmale des kontrolliert biologischen Anbaus (kbA) dort sind organische Düngung und natürliche Schädlingsbekämpfung. Genverändertes Saatgut wird bei uns nicht verwendet. Geerntet wird unsere Baumwolle schonend von Hand.
Unsere Baumwolle ist besonders reißfest, strapazierfähig und dennoch pflegeleicht. Weiterverarbeitet ist sie der Grundbaustein für langlebige und bequeme Textilien. Der besondere Tragekomfort besteht in ihrer Eigenschaft, Nässe gut zu absorbieren und sich dennoch trocken anzufühlen.
Beim Anbau wird auf wechselnde Fruchtfolge und geeignete Zwischenkulturen geachtet, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten. Auf Chemikalien wie Pestizide und künstliche Dünger wird verzichtet. Die Produktion unserer Baumwolle findet ohne Kinderarbeit und unter sozialökonomisch vertretbaren Bedingungen statt. In Bezug auf Abwasser- und Abluftreinigung sowie Staub- und Lärmgrenzen beachten und kontrollieren wir die vorgeschriebenen Grenzwerte.
Bei Anbau und Verarbeitung der Wolle verzichten wir vollkommen auf Pestizide und andere chemische Zusätze wie zum Beispiel Weichmacher. In der Spinnerei wird aus den Baumwollflocken das Garn hergestellt. Manchmal werden dafür verschiedene Baumwollarten gemischt. In Weberei und Strickerei werden die Garne zu Stoffen verwoben oder gestrickt. Ihre Farbe erhalten sie ohne giftige Zusatzstoffe in der Färberei. Danach werden die Stoffe auf mechanisch-thermischem Wege veredelt, zugeschnitten und zu Kleidungsstücken oder anderen Textilien vernäht.
Die Rohbaumwolle wird direkt vor Ort weiterverarbeitet. Um lange Transportwege zu vermeiden, findet die Verarbeitung der Ware bis hin zum fertigen Kleidungsstück unter einem Dach statt.

Bio-Leinen
Flachs ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Er stammt aus der Familie der Leingewächse und wird zur Faser- (Faserlein, Textilien) und zur Ölgewinnung (Öllein, Leinsamen, Leinöl) angebaut. Die größten Anbauländer für Faserlein (Flachs) sind China, Russland, Weißrussland, die Ukraine und Ägypten. Leinenstoffe waren namensgebend für Leinwände in der Malerei, die man mit ihnen bespannte. Leinengewebe wurden traditionell für Heimtextilien verwendet, bis sie immer mehr von der günstigeren Baumwolle verdrängt wurden. Als nachwachsender Rohstoff gewann Leinen im Zuge einer nachhaltigen Textilwirtschaft erneut an Bedeutung zur Herstellung von Kleidung, für deren Herstellung LIVING CRAFTS hochwertiges und GOTS-zertifiziertes Bio-Leinen verwendet. Die Ernte erfolgt durch spezielle Maschinen, die Flachs mit den Wurzeln aus dem Boden raufen, also ausreißen, da beim Mähen die Fasern zerstört würden. Das Stroh wird anschließend auf dem Boden abgelegt und parallel ausgerichtet. Beim anschließenden Trocknen reißt die Epidermis auf, so dass hier später Mikroorganismen eindringen können. Bei der Röste wird durch Bakterien und Pilze die Bindung zwischen den Faserbündeln und dem sie umgebenden Gewebe gelöst. Die Röste muss zum richtigen Zeitpunkt unterbrochen werden, damit die Fasern nicht beschädigt werden.
Die heute vorherrschende Röstmethode ist die Tauröste, die auf rund drei Vierteln der Anbauflächen weltweit angewendet wird. Dabei wird das Flachsstroh auf den Feldern liegengelassen. Durch die Taufeuchte bauen Bakterien und Pilze die Pektine ab. Dieses Verfahren ist relativ umweltfreundlich, auch gelangen die Nährstoffe während der Röste teilweise wieder in den Boden zurück. Das Stroh des Bio-Leinen wird anschließend wieder getrocknet und zunächst gebrochen, d.h. der Holzkern wird in kleine Stücke zerteilt. Beim anschließenden Schwingen werden diese vom Flachs getrennt, wobei lange und kurze Flachsfasern anfallen. Die Lang- und Kurzfasern werden voneinander getrennt, der Flachs wird gehechelt, dabei parallelisiert und weiter gereinigt. Die für Textilien hochwertigeren Langfasern verlassen die Schwingerei schließlich zu Zöpfen gedreht und werden so in die Spinnereien gebracht.
Unser Bio-Leinen stammt aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), der Flachs wird völlig ohne die Verwendung von chemischen Düngemitteln und Pestiziden angebaut. Die Verarbeitungsbetriebe arbeiten unter hohen Sicherheitsstandards, halten Arbeitszeiten ein und entlohnen ihre Arbeiter fair. 
 
Bio-Schurwolle

Das „Hausschaf" ist der Überbegriff für domestizierte Formen verschiedener Unterarten des Wildschafs (Europäisches Mufflon und zentralasiatische Urials), aus dem bis heute zahlreiche Schafrassen hervorgingen. Das Hausschaf zählt neben Hund, Rind und Ziege zu den ältesten Haustieren und spielt in der Geschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle als Milch-, Fleisch-, Woll- und Schaffelllieferant. Man unterscheidet zwischen kurzschwänzigen Hausschafrassen wie der Heidschnucke und langschwänzigen wie dem Merinoschaf.
Unsere unbehandelte Schurwolle von australischen Merino-Schafen ist weich und atmungsaktiv. Das enthaltene Schafwollfett Lanolin verhindert unangenehme Geruchsbildung. Unsere Wolle stammt von Merino-Schafen, die artgerecht und nach ökologischen Vorgaben in Australien gehalten werden. Der Begriff Virgin Wool bezeichnet unbehandelte Schurwolle. Die LIVING CRAFTS Wolle enthält das Schafwollfett Lanolin, das die Fähigkeit zur Selbstreinigung besitzt. Ihr Duft wirkt neutralisierend auf andere, unangenehme Gerüche. Zudem besitzt unsere weiche Wolle temperaturausgleichende Eigenschaften und ist demnach besonders atmungsaktiv ohne zu kratzen. Die Schafe, die unsere Bio-Wolle liefern, werden artgerecht auf natürlichen Wiesen und in angemessen großen Ställen gehalten. Die Merinoschafe erhalten nur biologisches Futter ohne Zusätze und werden tiergerecht geschoren (kein schmerzhaftes Mulesing!). Unsere rohweiße Wolle wird nicht chemisch behandelt und ist deswegen gut verträglich. Auch die Färbung erfolgt auf chemisch unbedenklichem Wege. Die Wolle wird in Argentinien produziert. Weiterverarbeitet wurde sie bisher in Deutschland. Demnächst verlagern wir jedoch alle verarbeitenden Instanzen nach Indien. Als Mitglied der Fair Wear Foundation achten wir dort streng auf faire Produktionsbedingungen.
 
Reiff
Wir stellen unsere Strickwaren komplett im eigenen Betrieb am Fuße der Schwäbischen Alb her und das konsequent ökologisch.
Bei allen Wollartikeln wird Merinoschurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT.) eingesetzt und die Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA.). Für welchen Artikel Sie sich auch entscheiden, Sie können sicher sein, dass er in höchster Qualität gefertigt wurde.
Durch die Produktion in Deutschland entstehen kurze Wege und die Natur wird nachhaltig geschont.

Pickapooh
Seit 1998 produzieren wir ausschließlich aus reinen Naturfasern; unter strengen ökologischen und sozialen Kriterien - gut für Mensch, Tier, Pflanzen und Umwelt. Wir produzieren nur „MADE IN GERMANY“, unter Einhaltung international akzeptierter Sozialstandards und wir beschäftigenUnsere Merinoschurwolle/Seide-Mischung ist ideal für unsere Mützen und Halstücher, da das Material Wärme und Feuchtigkeit reguliert und so ein gesundes Hautklima unterstützt. Die Mützen aus dieser Mischung - 70% Merinoschurwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) und 30% Seide - sorgen für ein komfortables und angenehmes Trageerlebnis.
Und wir verarbeiten ausnahmslos Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Beim kbA-Anbau wird gänzlich auf chemisch-synthetischen Dünger und Pestizide verzichtet. Gentechnisch verändertes Saatgut ist verboten. Das bedeutet bewussten Verzicht auf negative Einflüsse für Mensch, Gesundheit und Umwelt. Wir unterstützen fairen Handel unter menschenwürdigen Bedingungen.
Seit 2004 bieten wir eine ganz natürliche UV-Schutzkollektion an. Seit dem Sommer 2011 bieten wir drei verschiedene UV-Schutzstufen (UV Protect 20, 60 und 80) – alle nach dem UV-STANDARD 801 zertifiziert. Dieser Standard prüft unter realistischen Tragebedingungen und wird von der Stiftung Warentest empfohlen. Er ist sehr viel zuverlässiger als der oft verwendete Australisch-Neuseeländische Standard, der Textilien nur neu und trocken testet. Ein Material, das nach dem Australisch-Neuseeländischen Standard einen UVP von 40 bekommt, zeigt beim Test nach dem UV-STANDRAD 801 oft nur einen UVP von 5. Unsere speziellen UV-Schutztextilien sind am „UV-Protect“-Label des UV-STANDARD 801 zuverlässig zu erkennen. Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.uvstandard801.de .
Die eingesetzte Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, reißfest und strapazierfähig, langlebig und dabei weich und angenehm zu tragen...


 

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